Das Haus

Blog der Lebensgemeinschaft Weinheim

Die besondere Art der Bürokraten, entfremdet zu sein.

Posted by augusto on June 29th, 2009

Die besondere Art der Bürokraten, entfremdet zu sein.

In heutigen Zeiten, die sich durch einen Neuanfang der Massenmobilisierungen kennzeichnen, haben viele Genossen mit einem alten Bekannten auf `s Neue Erfahrungen machen müssen. Dieser „alte Bekannte“ ist eine besondere Art von „Genosse“, der sich irgendwie bremsend verhält. Er hat eine „Nase“ um zu riechen, wo die fortschrittlichen Elemente in der Massenbewegung entstehen, um sich dann verbittert und verbissen gegen diese neuen Elemente der Bewegung zu wehren. Es sind die Bürokraten.

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Offene Beziehungen führen

Posted by Leo on June 22nd, 2009

Ein sehr langer Text (c.a. 12 Seiten) über das Führen von offenen Beziehungen.  Leo hat ihn ursprünglich für die Pick Up Community(a.k.a Verführer-Selbsthilfegruppe ;) ) geschrieben, hat ihn aber hier für Leute, die von Pick Up keine Ahnung haben und auch nichts wissen wollen, umgeschrieben.
Interessant ist dabei, dass er zwar hauptsächlich für eine männliche Zielgruppe geschrieben wurde, die MEISTEN(!) Reaktionen darauf allerdings von den weiblichen Mitgliedern der PickUp Community kamen, obwohl es davon viel weniger gibt.

Viel Spaß beim Lesen!

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Was ist eigentlich Pick Up?

Posted by Leo on June 19th, 2009

Was ist eigentlich dieses Verführungtraining, bzw. “Pick Up”, dass Leo da betreibt?
Um zu erklären, was es genau mit Pick up auf sich hat, kann man zwei Möglichkeiten wählen. Die erste ist relativ einfach und auch ebenso ungenau. Schauen sie sich einfach „Hitch, der Date Doktor“  an. So in etwa ist Pick up. Aber eben mit einigen kleinen Unterschieden.
Die zweite Möglichkeit dauert etwas länger, dafür kann man viel besser verstehen, was für Leute das sind und wie sich das alles entwickelt hat.
Pick up kommt aus dem englischem „to pick someone up“ also jemanden verführen/mitnehmen und genau das ist der Grundgedanke, aus dem sich alles entwickelt hat.
Am Anfang waren da ein Paar Informatiker Typen, die bei Frauen einfach keinen Erfolg hatten und das, wie auch sonst üblich, ohne dahinter zu blicken, warum. Nun haben Informatiker aber eine Stärke, die sich ein Paar wenige dieser Menschen zu nutzen machten, das systematische abarbeiten von Versuchen und das Einteilen nach dem 1 – 0 Schemata. Also funktioniert, funktioniert nicht.
(Gut, geschichtlich korrekt ist das nicht ganz, ursprünglich hat nämlich ein Typ Namens Ross Jeffries das ganze überhaupt erst angefangen und andere zahlreiche Koryphäen haben das ganze dann populär gemacht und weiter entwickelt.)

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Ein mathematisches Liebesgedicht… (Lem) (einfach so..)

Posted by augusto on June 8th, 2009

Ich pfeife auf Bernoullis Fixpunktsatz,
Was soll’n mir Hilbert, Euler oder Venn
Mit ihren Indizes von eins bis n,
wenn du mich liebst, mein rationaler Schatz!

Erstarren meine positiven Glieder,
Näht man ein topologisches Leichenhemd,
Vergiß mich nicht, werd mir nicht teilerfremd
Und sing am Grab mir lineare Lieder!

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Leben mit Kindern in einer Gemeinschaft

Posted by Claudia on June 6th, 2009

Ich kann mir keine bessere Lebensumgebung für Kinder vorstellen. Das Leben in der Gemeinschaft bringt für alle Beteiligten viele Vorteile. Ich, als Mutter, bekomme Freiräume, von denen andere Mütter nur träumen können. Mal eben zum Sport oder eine Schlafstunde einlegen? Kein Problem, es findet sich immer jemand, der mal nach den Kindern schaut. Keine Zeit fürs Kochen gefunden? Ach wie schön, jemand hat schon gekocht und die Kinder mitabgefüttert.

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Beziehungsformen

Posted by Roland on June 6th, 2009

1991 hatte ich, was meine Liebesbeziehungen angeht, total resigniert: Eine “lebenslängliche” Bindung an eine Partnerin konnte ich mir einfach nicht vorstellen. Ebensowenig, alle 2-7 Jahre wieder auf “Brautschau” zu sein, wie es bei der “seriellen Monogamie” halt üblich ist. Was tun? Zu dieser Zeit lernte ich zum Glück gerade Claudia kennen, die die übliche Partner-Beziehungsform in Frage stellte und bei mir damit offene Türen einrannte, als sie behauptete, dass es doch möglich sei, auch mehr als einen Menschen (zum gleichen Zeitpunkt) zu lieben. Das Problem dabei ist, dass es natürlich möglich ist, mehr als einen Menschen zu lieben, aber es ist nicht “erlaubt”. Mich hat es immer frustriert, dass ich den Kontakt zu einer alten Liebesbeziehung komplett abbrechen musste, um die Legitimation zu haben, eine neue beginnen zu dürfen.

Unabhängig vom Gemeinschaftsbegriff gibt es eine ganze Reihe von Beziehungsformen, so z.B.:

  • Freundschaftliche Beziehungen
  • Liebesbeziehungen
  • Arbeitsbeziehungen
  • Verwandtschaftliche Beziehungen
  • Sexbeziehungen

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Es leeebt!

Posted by Leo on June 2nd, 2009

Muahahah!

Der Blog nimmt jetzt langsam gestalt an, die Admins sind mit der Funktionsweise vertraut, die Kommune ist sich über die Inhalte einig und erste Texte, Inhalte und Ansichten sind zu lesen :)

Roland hat zum Thema Gemeinschaft ein paar interessante Dinge geschrieben und man kann jetzt unter “Wer sind wir” auch die Beschreibungen der (meisten) Personen lesen.

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Das Guru-Paradoxon

Posted by Roland on June 2nd, 2009

Nein, wir sind keine Sekte!

Aber es gibt ein interessantes Phänomen, das mir immer wieder begegnet: Durch das Anstreben neuer Lebensformen bedarf es auch zwangsläufig neuer Werte und Moralvorstellungen, da uns die heutige Gesellschaft oder Religionen wohl kaum dabei unterstützen (außer ich lebe in einer Ehe oder eheähnlichen Gemeinschaft). D.h. ich muss mir diese Werte völlig neu erarbeiten oder mich einer bestehenden Gemeinschaft mit bestehenden Werten anschließen. Dabei ist die Angst groß, es mit einer Sekte zu tun zu bekommen, wobei erst einmal definiert werden müsste, was eine Sekte eigentlich ist (z.B. ist für mich die staatlich geförderte katholische Kirche mit ihrem Guru, dem Papst, eine Sekte).

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Warum Gemeinschaft?

Posted by Roland on June 2nd, 2009

Ich versuche schon lange herauszufinden, was überhaupt Menschen (darunter natürlich auch mich selbst) antreibt, die auf Gemeinschaftssuche sind oder bereits in einer solchen leben. Bequemes Leben? Selbsterfüllung? Anerkennung? Suche nach Liebe? Sex? Gute Unterhaltung? Frustrationsbewältigung? Beenden der Einsamkeit? Großfamilie? Altersversorgung? Finanzielle Absicherung? Politische Überzeugung? Alleine oder zu zweit ist es doch viel einfacher! Vielleicht hilft dabei eine Einteilung in verschiedene „(Motivations-) Typen“, die mir bereits begegnet sind (natürlich sind auch Kombinationen möglich, z.B. sexhungrige Alte oder esoterische Künstler).

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Kommunikation

Posted by Roland on June 2nd, 2009

Angenommen, jeder in der Gemeinschaft hat mit jedem zu tun, dann ergeben sich daraus schon
(n²−n)  / 2
Kommunikationskanäle (Kombinationsmöglichkeiten der Personen), wobei n=Personenanzahl und n >= 2.

Zum Beispiel: 5 => 10; 10 => 45; 20 => 190

Man sieht daran auch, dass es einer entsprechenden Struktur und spezieller Kommunikationsformen bedarf (wie auch immer diese dann aussehen mögen). Wem dies schon in Zweierbeziehungen zu viel ist, wird auch in größeren Gemeinschaften nicht weiterkommen. Wer „bequem“ leben will, lebe bitte in Zweierbeziehung – oder besser – alleine. Macken, eingefahrene Verhaltensmuster, die ich zu zweit gut verbergen (oder gegen den anderen gar nutzen) kann, werden durch die anderen der Gemeinschaft „leider“ aufgedeckt.

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